Theaterstück: "Du bist meine Mutter"

Zum Abschluss der Welt-Alzheimerwochen haben wir uns ein besonderes Schmankerl ausgesucht. Das Theaterstück "Du bist meine Mutter" wird am 26. Oktober in Kulmbach aufgeführt. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

Der Shuttelservice ist ab Pottenstein, Pegnitz, Schnabelwaid und Bayreuth möglich.

 


Vortrag des Elisabeth Vereins Pottenstein

Hier ein Veranstaltungshinweis des Elisabeth Vereins Pottenstein. Samstag, 27. Oktober findet in Pottenstein ein Vortrag zum Thema Demenz statt. Die weiteren Infos entnehmen Sie bitte dem Plakat.


Vortrag Demenz mit Hoffnung begegnen

Herzliche Einladung nach Schnabelwaid zum Vortrag am 05. Oktober um 19:00 Uhr


ENTFÄLLT: Große Comedy Show in Glashütten!!!

Aufgrund Erkrankung des Künstler leider abgesagt!


Infoveranstaltung in Pegnitz zum Welt-Alzheimertag

Die Veranstaltung findet am 15. 09. 2018 ab 14:00 Uhr im Brigittenheim Pegnitz statt


TERMINÄNDERUNG! Seminar „Humor in der Pflege“

DER TERMIN WURDE VERSCHOBEN

Die BRK Schulen Pflege Bayreuth bieten für den 22./23. September 2018 in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft BT-KU e.V. ein Seminar für gerontologische Fachkräfte und Gericlowns an. In Spielen, Übungen und Improvisationen wird die Kraft eines humorvollen, empathischen und auch clownesken Umgangs übermittelt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer.


Fortbildung Landespflegegeld

Am 11.07.2018 fand eine Informationsveranstaltung zum Thema ,,Landespflegegeld Bayern" statt. In den Räumen des ASB Bayreuth-Pegnitz informierten sich Interessierte über das aktuelle Thema.

Informationen wie z. B.

  • Wer hat Anspruch auf Landespflegegeld?
  • Wie stelle ich den Antrag dafür?
  • Was muss bei der Antragstellung beachtet werden?
  • Wie oft muss der Antrag gestellt werden?

wurden in einem Vortrag vermittelt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite:

Landespflegegeld Bayern


Veranstaltung zum Welt-Alzheimertag am 21.09.2018

Die Alzheimer Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach lädt am Freitag, den 21. September ab 15.00 Uhr in das Evang. Gemeindehaus und in die Seminarräume des Evangelischen Bildungswerkes, Richard-Wagner-Straße 24, zu einem abwechslungsreichen Programm ein.

In drei Räumen finden parallel Workshops und Vorträge sowie eine Fotoausstellung statt.

Die Fotoausstellung mit dem Titel : „Freude trotz Demenz" zeigt in ansprechenden Bildern, dass Demenz und Lebensqualität durchaus vereinbar sind. Die Motive auf Textildruck wirken besonders lebendig.

Vortrag 1:

Psychosoziale Bedürfnisse von Menschen mit Demenz

Wie können wir als Angehörige und Pflegekräfte Menschen mit Demenz
unterstützen, damit diese Bedürfnisse erfüllt werden?

Vortrag 2:

Autofahren und Demenz
Mit fortschreitender Demenz geht die Fähigkeit, sicher Auto zu fahren,
verloren. Wir wollen über Problematik und Lösungsmöglichkeiten infor-
mieren, nachdenken und diskutieren.

Workshop 1:

Schwierige Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz
Der Umgang mit Menschen mit Demenz stellt für viele Angehörige und
Pflegende eine Herausforderung dar.
Gemeinsam versuchen wir, die Ursachen zu ergründen und werden
günstige Reaktionen auf schwieriges Verhalten erproben und üben.

Workshop 2:

Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz
Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen tätig sein zu können. Auch bei
fortgeschrittener Demenz lassen sich immer noch Möglichkeiten dazu
finden. Wir wollen kreative Anregungen zum Mitmachen und Auspro-
bieren vorstellen. Dabei werden auch musikalische und rhythmische
Elemente umgesetzt.

Film:

Das Leuchten der Erinnerung
Ella und John sind schon viele Jahre verheiratet. Sie sind alt geworden und ihr Leben wird mittlerweile von Arztbesuchen bestimmt. Um ein letztes richtiges Abenteuer zu erleben, verlassen sie ihr Zuhause und machen sich mit ihrem Wohnmobil auf den Weg, bei dem zunehmend ungewiss ist, wohin er sie führt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Foto: Gregor Beltzig


Musical-Songs zum Jahreswechsel

Am Freitag, den 29.12.2017 präsentierten Rebecca Spörl und Bernie Bauernschmitt im fast voll besetzten Sonnensaal des Evang. Brigittenheims in Pegnitz gefühlvolle Lieder aus weltberühmten Musicals. Die Besucher waren von der stimmlich und musikalisch hervorragenden Darbietung begeistert. 
Unsere Gesellschaft dankt den beiden Künstlern Rebecca Spörl und Bernie Bauernschmitt herzlich für ihr Engagement.


Wenn die Finger arbeiten, kommt der Kopf zur Ruhe

Alzheimer Gesellschaft spendet Nesteldecken für Demenzpatienten

Sie sind bunt und aus verschiedenen Materialien gefertigt, verziert mit Kordeln und Ringen. Sechs Nestel- und Beschäftigungsdecken hat die Alzheimer Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach jetzt im Klinikum Bayreuth an die ehrenamtlichen Demenzhelferinnen und -helfer überreicht. Die Helferinnen und Helfer legen sie bei ihren Besuchen zu demenzerkrankten Patienten ins Bett. Schon beginnen deren Finger zu arbeiten, die Gedanken kommen zur Ruhe.

Positive Erfahrungen

„Wir haben mit den Decken gute Erfahrungen gemacht", sagt Karin Orbes, Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach, Diplom-Gerontologin und selbst Tochter einer Demenzpatientin. „Wenn die Finger anfangen zu arbeiten, werden die Patienten ruhiger." Ein Krankenhausaufenthalt ist für Menschen mit Demenz meist eine große Belastung. Fremde Umgebung, fremde Menschen und abweichende Tagesabläufe überfordern sie. „Das lange Liegen, fehlende Bewegung und eine reizarme Umgebung führen zu Verwirrung und Halluzinationen", beschreibt Karin Orbes.

Unterschiedliche haptische Reize

In ihren Betten lassen die Patienten daher oft ihre Finger unruhig umherwandern, nach Beschäftigung suchend – ziellos, wie es ihre Gedanken sind. Das Problem: Oft finden die Finger nicht nur die Bettdecke, sondern auch Infusionsschläuche und Kanülen. Nicht ungefährlich. Die Decken bieten Menschen mit Demenz unterschiedliche haptische Reize, die sie mit ihren Fingern erfühlen und erfahren. So wie sich die Finger auf die unterschiedlichen Reize einlassen, sich auf das Erfühlen konzentrieren, fokussieren sich auch die Gedanken. „Die Patienten werden ruhiger, die Orientierung unter Umständen besser", sagt Orbes.

Seit drei Jahren für Patienten da

Seit drei Jahren stehen ehrenamtliche Demenzhelferinnen und -helfer betroffenen Patienten während ihres Klinikaufenthalts im Klinikum Bayreuth bei. Geschult werden sie von der Alzheimer Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach. Derzeit sind fünf Ehrenamtliche im Einsatz, die sich über die Beschäftigungsdecken freuen: „Es ist schön zu erleben, wie ein Patient zur Ruhe kommt, wie gut ihm die Beschäftigung tut", sagen die Demenzhelferinnen Christine Conrad, Sabine Schieber und Elfriede Roßband, die das Geschenk stellvertretend entgegennahmen. Zusätzlich brachte Karin Orbes im Namen der Alzheimer Gesellschaft sechs kleine Massagekäfer mit. Mit ihnen könne man durch das lange Liegen angespannte Muskeln lockern, sagt Orbes. Das wirke sich auch auf die Atmung positiv aus – auch ein kritischer Punkt bei vielen der Patienten.

Eine große Stütze

„Die Demenzhelfer sind für uns eine große Stütze", sagt Elvira Herschel-Kummer, Assistenz der Pflegedienstleitung der Klinikum Bayreuth GmbH, bei der Übergabe. „Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement entlasten sie die Pflege, sie verbringen wertvolle Zeit mit den Patienten und bieten ihnen so einen großen Mehrwert." 

Im Bild (v.l.): Demenzhelferin Christine Conrad, Karin Orbes, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach, Demenzhelferin Elfriede Roßband, Elvira Herschel-Kummer, Assistenz der Pflegedienstleitung der Klinikum Bayreuth GmbH und Demenzhelferin Sabine Schieber bei der Übergabe der Nesteldecken im Klinikum Bayreuth.